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Wer hat den Kalender erfunden und was ist die Geschichte dahinter?

Kalender sind nicht einfach nur Deko fürs Büro. Sie helfen uns, der Gesellschaft im Großen und Ganzen, den Überblick über den Dienstplan, Stundenplan, Veranstaltungen, Termine usw. zu behalten. Jeder Mensch, von Klein bis Groß, benötigt früher oder später einen Kalender – egal, ob einen großen Posterkalender, um die Tage bis zu einem wichtigen Ereignis durchzustreichen, oder einen Onlinekalender für wichtige Termine. Aber wer hat den Kalender eigentlich erfunden und wie haben sie sich seither verändert? Die Geschichte des Kalenders ist tatsächlich sehr lang.

Wer hat den Kalender erfunden?

Wann wurde der Kalender erfunden und von wem? Leider weiß man nicht genau, wer als Erstes die Idee hatte, die einzelnen Tage systematisch zu dokumentieren. Wir Menschen benutzen den Kalender seit jeher, um das Verstreichen von Tagen, Jahreszeiten usw. zu verfolgen. Er hätte also von jeder beliebigen Person erfunden werden können. Die ersten der Menschheit bekannten Kalender stammen von den Babyloniern, Chinesen, Maya und anderen alten Zivilisationen. In einem Artikel der School of Mathematics and Statistics der University of St. Andrews wird erklärt, dass bei diesen Zivilisationen der Fokus auf den Sonnen- und Mondphasen lag. Ein Jahr war in ungefähr 12 Monate unterteilt – in Übereinstimmung mit der Drehung der Sonne – und jeder Monat hatte zwischen 29 und 30 Tage – in Übereinstimmung mit der Mondphase. Dabei gab es verschiedene Strategien, um mit der Sonnenwende im Takt zu bleiben.

Wann trat der Gregorianische Kalender in Kraft?

Im Jahr 46 v. Chr. führte Julius Cäsar einen neuen Kalender ein, bei dem die Mondphasen nicht mehr von maßgeblicher Bedeutung waren. Stattdessen hatte ein Kalenderjahr durchschnittlich 365,25 Tage und jedes vierte Jahr war ein Schaltjahr (ähnlich wie heute). Mit der Zeit kam der Kalender jedoch aus dem Takt und stimmte nicht mehr mit der Sonnenwende überein. Im katholischen Glauben ist das aber wichtig, denn nur so kann das exakte Datum berechnet werden, auf das Ostern fällt. Aus diesem Grund wurde 1582 Christophorus Clavius, ein erfahrener Mathematiker, damit beauftragt, den Kalender zu überarbeiten. Gemäß dem Astronomical Applications Department der U.S. Navy entwickelte er eine neue (und recht komplizierte) Schaltregel, die Folgendes besagte:

Jede Jahreszahl, die ganzzahlig durch vier geteilt werden kann, steht für ein Schaltjahr. Eine Ausnahme gilt für Jahreszahlen, die ganzzahlig durch 100 geteilt werden können. Volle Jahre (die das jeweilige Jahrhundert kennzeichnen) sind Schaltjahre, wenn sie ganzzahlig durch 400 geteilt werden können, z. B. das Jahr 2000, aber nicht die Jahre 1700, 1800 und 1900.

Glücklicherweise müssen wir uns mit der Rechnerei bis zum Jahr 2400 nicht den Kopf zerbrechen.

Die Geschichte von Wandkalendern

Unter den verschiedenen Arten von Kalendern für die private Nutzung ist der Wandkalender der beliebteste. Er wird von allen Familienmitgliedern genutzt, um wichtige Ereignisse und Termine nicht zu vergessen. Doch wie lange verwenden wir Menschen sie schon? Im US-amerikanischen Blog The TV Professor wird davon ausgegangen, dass sie uns seit der Einführung der Lithografie begleiten. Im 19. Jahrhundert erfreuten sich diese Kalender großer Beliebtheit. Sie setzten sich aus 12 Blatt Metall zusammen, die jeweils mit einem Monat und einer Zeichnung gestaltet waren – eigentlich so wie heutige Kalender.

Dieses Metalldruckverfahren war jedoch sehr kostspielig und somit nicht für die breite Masse geeignet. Bevor Wandkalender Einzug in unsere Heime hielten, nutzten die meisten Menschen Taschenkalender.

Die Geschichte des Taschenkalenders

Richtig gelesen: Diese trendigen Kalender mit Einband existieren schon seit Hunderten Jahren. Einem Blogartikel von Sumkin Studio haben wir entnommen, dass Taschenplaner ihr aktuelles wöchentliches Format dem US-amerikanischen Verleger Robert Atkin verdanken. Ihren Siegeszug feierten sie jedoch erst ab 1800 infolge der Industriellen Revolution, die Hektik in den Alltag der Menschen brachte. Im 20. Jahrhundert waren Taschenkalender nicht mehr aus dem Leben von Geschäftsleuten wie auch Fabrikarbeitern wegzudenken.

War dieser Status einmal erreicht, sprossen schon die ersten Marketingideen. Der Wanamaker Planer und American Express Terminkalender ließen nicht lange auf sich warten. Viele Unternehmen nutzten Taschenplaner, die den heutigen Agenden ähneln, als Werbegeschenk für Kundschaft, um in ihrem Alltag präsent zu sein.

Seit dem 19. Jahrhundert haben sich Taschenplaner jedoch stark verändert. Im Blog von The TV Professor ist beispielsweise die Rede von Taschenkalendern, die viele Jahrzehnte umfassten – einer sogar 100 Jahre! Es geht halt nichts über eine gründliche Vorausplanung. Die Taschenplaner von heute umfassen ein Jahr aufgeteilt in Monate, Wochen und Tage plus die letzten paar Monate aus dem vorangegangenen Jahr.

Die Geschichte der Abreißkalender und Kalender mit Spiralbindung

Es ist allseits bekannt, dass diese kleinen Ein-Tag-pro-Seite-Kalender das ideale Werbemittel sind (deshalb stehen auf Pens.com auch so viele zur Auswahl). Aber wussten Sie auch, dass sie konkret für diesen Zweck erfunden wurden? Gemäß einem Blogartikel des Fort Collins Museum of Discovery gründeten William Berry, ein Chef bei der Zeitung The Fort Collins Express-Courier, und Joseph H. McClelland, der Sohn und Enkelsohn von Journalisten, 1930 die Druckerei B&M Printing. McClelland hatte die Idee, Kalender in Form eines Notizblocks an Kundschaft auszuteilen, um die Marke zu einem festen Bestandteil ihres Alltags zu machen.

Wie unsere heutigen Abreißkalender enthielten diese kleinen Notizblöcke Kommentare zum politischen Geschehen der Zeit, Fakten aus der Geschichte und natürlich auch Werbung.

Heute finden wir in Abreißkalendern Witze, motivierende Sprüche, Comics, Landschaftsfotos usw.

Wie können Kalender aus geschäftlicher Sicht genutzt werden?

https://www.pens.com/de/p/wandkalender/prd-yuvmjxbh/

Tatsächlich wurden viele der Kalender, die wir noch heute verwenden, als Werbemittel konzipiert. Sie sind ständige Begleiter im Alltag von Kundschaft und können ganz leicht personalisiert werden. Promoten auch Sie Ihr Unternehmen mit bedruckten Kalendern. Ob einzeln oder zusammen mit anderem Büromaterial ausgeteilt, dieser Werbeartikel bietet Ihrem Unternehmen einen großen Mehrwert.

Quellen:

https://mathshistory.st-andrews.ac.uk/Astronomy/bhistory/

https://aa.usno.navy.mil/faq/calendars

https://sumkinstudio.com/blogs/journal/the-short-and-fascinating-history-of-paper-planners

https://thetvprofessor.com/wall-calendar-history-you-can-learn-from-popeye/

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